Größter Schluckspecht: Die Landwirtschaft hat einen Anteil von 70 Prozent am weltweiten Süßwasserver-brauch. Etwa 20 Prozent fließen in die Industrie, 10 Prozent in private Haushalte.
Die wachsende Weltbevölkerung und ressourcen-intensive Lebensstile verstärken die Wasserknapp-heit weiter. Besonders betroffen: Die MENA (mittlerer Osten und Nordafrika), China und Indien.
Über 840 Millionen Menschen gelten als unterernährt. Für einen Energiebedarf von durchschnittlich 3000 kcal pro Tag und Mensch sind etwa 4600 Liter Wasser notwendig.
Nachhaltige Ernährungssicherheit erfordert Effizienz in der Produktion, Suffizienz der Lebensstile und Stabilität durch gesicherte Süßwasserentnahme.
Mehr lesen...Martin Fisher - Social Entrepreneur und Mitgründer von Kickstart International - erzählt im Interview, wie eine Pumpe das Leben einer kenianischen Frau aufblühen ließ.
Sie sind alles andere als still: Hier berichten Experten von ihrer Erfahrung im Feld.
Dr. Lena Partzsch fordert ein neues Wasser-Bewusstsein. Die Expertin von der Uni Greifswald warnt: Mit dem Bevölkerungswachstums muss das Wasser nicht nur gerechter verteilt werden. Es muss auch in den Köpfen der Verbraucher einen höheren Stellenwert bekommen. Mehr lesen...
So verschieden wie die Einflussbereiche des Wasserproblems sind auch die Lösungsansätze.
Nach unten treten, nach oben pumpen: Die Money Maker Irrigation Pump der Organisation Kickstart hört sich verlockend an. In Subsahara-Afrika haben schon fast 100.000 Kleinbauern dafür Geld ausgegeben. Zu Recht? Mehr lesen...
Work like an Egyptian: Ausbeuterische Arbeitsbedingungen können reduziert werden, indem Arbeit mit Bildungs- und Gesundheitsmaßnahmen kombiniert wird. So wie bei SEKEM. Mehr lesen...
Regenwassernutzung ermöglicht kleinbäuerlichen Familienbetrieben in Kenia eine Ausdifferenzierung der angebauten Produkte und die Steigerung ihrer Erträge. Besonders in Dürreregionen können sich Kleinbauern so eine wirtschaftliche Grundlage schaffen.
Unterstüzung des Dorfs Nuevo Ayacucho um die Lebenssituation mit Hilfe zur Selbsthilfe zu verbesser. Z.B. Nutzung von Bioabfällen um Humus zu erzuegen.
Unser neues Projekt im Osten Afrikas: Trinkwasserversorgung an einer Grundschule durch den Bau 1 Trinkwasserversorgungsanlage (über Dachregenfänge)
Hier finden Sie relevantes Wissen rund ums Thema Wasser für Spender und Projektverantwortliche.
Nachhaltigkeit
Entspricht die Grundwasserentnahme der Regenerationsrate?
Wird konsequent Regenwasser gesammelt?
Werden negative ökologische (z.B. durch Pestizide und Dünger) und soziale Nebeneffekte geprüft?
Kann die Technologie langfristig genutzt werden? Sind Wartung und Reparaturen möglich und erschwinglich?
Ist das Projekt langfristig finanziert?
Lokale Integration
Wird die Bevölkerung, auch Frauen, Kinder und Landlose berücksichtigt?
Passt die Technologie zu geografischen, sozialen und kulturellen Besonderheiten?
Rechte, Verwaltung
Wer trägt Verantwortung? Kann das Projekt auch ohne externe Organisation weiterlaufen?
Führt das Projekt zu unfairen Arbeitsverhältnissen?
Wird Korruption und Ausschluss weitestgehend vermieden?
Wirkung
Kann die Wirkung des Projektes abgeschätzt und evaluiert?